Speedca:sting – Eine große Casting Chance für Schauspieler | FREE

Im Oktober treffen Schauspielerinnen und Schauspieler in München, Berlin und Wien persönlich auf Menschen, die Rollen besetzen. Die Plätze für diese Termine sind bereits vergeben. Für 2027 sind weitere Speedcastings geplant. Wer sich dann bewerben möchte, hat mit einer Fördermitgliedschaft bei etalenta mit ca:stmag-Abo die besten Chancen.

Drei Termine, viele Begegnungen. Die nächsten Speedca:stings stehen im Oktober bevor. Das Besondere: Die Casting-Veranstaltung findet diesmal in gleich drei unterschiedlichen Städten statt – und zwar in München (12. Oktober), Berlin (15. Oktober) und Wien (23. Oktober). Schauspielerinnen und Schauspieler konnten sich mit einem Video für das Speedcasting bewerben.

Die Bewerbungsphase ist bereits abgeschlossen – weitere werden für spätere Termine folgen.

Grundsätzlich gilt immer: Eine Bewerbung einreichen können alle, die eine Fördermitgliedschaft bei etalenta oder ein Abo vom „ca:stmag – das unabhängige Schauspielermagazin“ abgeschlossen haben. Wichtig: Die besten Chancen haben alle, die ein Kombiangebot (Fördermitgliedschaft etalenta + ca:stmag für 100 Euro im Jahr) wahrgenommen haben. Zweidrittel der Plätze werden nämlich für Kombi-Kunden reserviert.

Vom Speedca:sting zum Besetzungsvorschlag

Beim Speedca:sting treffen Schauspielerinnen und Schauspieler direkt auf Menschen, die über Besetzungen entscheiden – darunter Produzentinnen, Regisseurinnen, Redakteurinnen und Casting Direktoren. Nach jeweils fünf Minuten wechseln die GesprächspartnerInnen. So entstehen an einem einzigen Tag Hunderte Kontakte. Aus diesen Begegnungen resultierten bereits Besetzungsvorschläge – und im besten Fall auch konkrete Rollenbesetzungen.

Während Schauspielerinnen und Schauspieler ansonsten nur mit ihren Profilen auf etalenta & Co. sichtbar sind, können sie sich beim Speedca:sting im Gespräch unter vier Augen präsentieren. Dies ist eine Gelegenheit, die man ansonsten überhaupt nicht bekommt. Viele Regisseure, Produzenten oder Caster, die an einem Speedca:sting teilnehmen, sind in verschiedene Projekte eingebunden und suchen daher kontinuierlich nach neuen Gesichtern.

„Ich schätze es, die Schauspielerinnen und Schauspieler persönlich kennenzulernen“, verriet die Casting-Direktorin Tanja Schuh beim Speedca:sting in Berlin im Januar 2026. „Ich habe beim letzten Speedca:sting tolle Leute kennengelernt. Eine davon ist direkt in meine Rollenvorschläge eingeflossen.“

Die Casting-Direktorin Katharina Wessela nahm im Januar ebenfalls am Speedca:sting teil und sagte danach: „Ich finde den Überraschungseffekt so schön. Man weiß vorher nicht, wen man trifft, lernt sich innerhalb weniger Minuten kurz kennen und kann über alles Mögliche reden – manchmal über den Beruf, manchmal über andere Dinge.“ Die Kontakte vom Speedcasting flossen auch bei ihr schon mehrfach in ihre Besetzungsvorschläge ein.

Speedca:sting schafft Aufmerksamkeit

Der Produzent Oliver Damian (u.a. „Iron Sky – The Coming Race“) war Anfang des Jahres ebenfalls dabei und schätzt die Veranstaltung sehr. „Ich glaube, das hilft vor allem den Schauspielerinnen und Schauspielern, die noch nicht total im Business sind. Man schafft Aufmerksamkeit. Ich arbeite auch mit vielen RegisseurInnen zusammen, die Debütfilme machen. Gerade dafür schaut man auch nach weniger bekannten Schauspielern“, sagte er. „Aber natürlich waren hier auch einige bekannte Schauspieler beim Speedcasting. Der Mix war sehr gut. Für mich ist es einfach spannend, unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Was sich daraus ergibt, sieht man dann.“

Tatsächlich ist der Mix aus neuen Gesichtern und etablierten Schauspielern eine Besonderheit des Speedca:stings. Zu den bekanntesten Teilnehmern der vergangenen Jahre gehörte die Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts, die im Herbst 2023 am Speedcasting in München teilnahm. „Mir ist klar geworden, dass ich mich einfach in Bewegung setzen möchte, wenn ich noch einmal etwas anderes spielen möchte als die Kommissarin“, sagte sie danach. „Von daher war das Speedcasting die beste Gelegenheit, um mit vielen Menschen in kurzen und unkomplizierten Momenten in Tuchfühlung zu gehen, einen Eindruck zu hinterlassen und auch selber einen Eindruck von den Leuten zu bekommen, die sich Formate überlegen und besetzen.“

Überhaupt sind die teilnehmenden Schauspielerinnen und Schauspieler Jahr für Jahr angetan von den interessanten Gesprächen, die stets auf Augenhöhe stattfinden. „Ich bin total positiv überrascht, wie schnell die Zeit vergangen ist“, sagte die Schauspielerin Miriam Schiweck nach dem Speedcasting in Berlin. „Ich hatte mir vorher Sorgen gemacht, dass man die fünf Minuten nicht vollbekommt. Tatsächlich aber war die Zeit viel zu schnell vorüber. Es hat Spaß gemacht, alle waren super interessiert. Die Gespräche waren toll.“

Weitere Speedca:stings für 2027 geplant

Wer nun bei den bevorstehenden drei Speedca:stings nicht dabei ist, muss nicht traurig sein. Für 2027 sind weitere Speedca:stings angedacht. Wer ein entsprechendes Paket bei etalenta / ca:stmag abgeschlossen hat und sich bewirbt, wird möglicherweise dabei sein.