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80 Glückliche beim Speedca:sting 2018

Ein kleines Vorab-Weihnachtsgeschenk konnten wir 80 Schauspielerinnen und Schauspielern schon mailen ;-) Wer einen Platz beim Speedca:sting 2018 im Februar in Landsberg (Snowdance Festival, Link hier) oder (erstmals) im April Berlin sicher hat, der weiß nach einem Blick in sein Mailfach, dass es sich gelohnt hat, noch ein bisschen mehr Herzblut oder/und Professionalität in die Bewerbung zu stecken als zumindest ein nicht unerheblicher Teil derer, die keinen Platz erringen konnten.Leider konnten aber auch dieses Mal nicht alle interessanten und engagierten BewerberInnen berücksichtigt werden.
Einen riesengroßen Dank möchte ich hiermit aber auch gleich richten an die wahnsinnig engagierte Vorjury aus Casting Directors, Regisseurinnen, RedakteurInnen und ProduzentInnen: Man muss das auch einmal ehrlich sagen, teilweise war es sehr harte Arbeit, sich anzusehen, wie uninspiriert manche der 450 BewerberInnen sich freiwillig vor den Profis präsentieren. Rund 4300 Einzelvideos hat sich die Jury angesehen, damit ist jedes der 450 Bewerbungsvideos rund neun bis zehnmal von echten Entscheidern der Branche gesehen worden. Eine Chance schon vorab, ganz unabhängig davon, ob man einen der raren Plätze in den Live-Runden erringen konnte. Durch die große Anzahl von Views ist auf jeden Fall gesichert, dass die 80 Ausgewählten ungeachtet ihres Bekanntheitsgrades sehr interessante Gesprächspartner und Besetzungsvorschläge sind.

Wer also auf der Besetzerseite noch nicht angemeldet ist… ein Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! hilft weiter!
Herzlichen Glückwunsch an die Top 80 und allen Beteiligten vielen Dank für Leidenschaft und Engagement! Ganz herzlichen Dank auch an die Bavaria Fiction GmbH und die Pensionskasse Rundfunk, die mit Ihrer Unterstützung ermöglichen, dass wir die Veranstaltung für alle Beteiligten weiterhin kostenlos anbieten können! Fröhlich-friedlche Weihnachtsfeiertage und allen ein wundervolles Neues Jahr 2018!
Ihre Redaktion ca:stmag

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Von Verschwinden bis Babylon: Deutscher Fernsehpreis 2018

Die Nominierungen für die fiktionalen Kategorien beim Deutschen Fernsehpreis 2018 wurden heute, 19.12.2018 bekanntgegeben. Als bester Fernsehfilm ist unter anderem Hans Steinbichlers großartiges Drama „Eine unerhörte Frau“ nominiert, als beste Schauspielerinen unter anderem Liv Lisa Fries (ca:stmag I/2014) und Julia Jentsch (zuletzt ca:stmag III/2016), für das beste Buch (mit Bernd Lange) und die Beste Regie Hans-Christian Schmid für „Das Verschwinden“ (ca:stmag IV/1017), ebenfalls nominiert für beste Hauptdarstellerin (Jentsch) und beste Musik (The Notwist). Nominierungsmeister ist „Babylon Berlin“ (beste Drama-Serie, beste Hauptdarstellerin, bester Hauptdarsteller, beste Regie, beste Kamera, besten Schnitt, beste Musik und beste Ausstattung) mit Chancen auf acht Preise, gefolgt von 4 Blocks mit fünf Nominierungen (beste Drama-Serie, bester Hauptdarsteller, beste Regie, bestes Buch, besten Schnitt und beste Musik). Die Verleihung der Preise erfolgt am 26. Januar in Köln. Alle Nominierungen im Überblick hier (Link).

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Fünf Seen Filmfestival nun im Spätsommer

Das Festival mit der wohl schönsten Umgebuung, das Fünf Seen Filmfestival positioniert sich mit größerem Abstand zu den großen Festivals in München und Berlin mit einem neuen Termin im Spätherbst und einem klaren Fokus: Das 12. Fünf Seen Filmfestival 2018 wird als „Internationales Festival des mitteleuropäischen Films“ von 6. bis 15. September 2018 stattfinden. Die legendäre abendliche Umrundung des Starnberger Sees wird es weiterhin geben, und zwar am 11. September. Das hochsommerliche Flair des Festivals wird beibehalten: Vorab laden vom 27. Juli bis 19. August 2018 zwei Open Airs in Starnberg und Wörthsee zum Filmgenuss unter freiem Himmel ein.

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Deutsche Oscar-Hoffnung

Fatih Akins Drama „Aus dem Nichts“ hat es auf die Shortlist der neun besten „nichtenglischsprachigen Filme“ der Academy of Motion Picture Arts ans Sciences („best foreign language Picture“, umgangssprachlich Auslandsoscar) geschafft. Die Verleihung findet im März 2018 statt, zuvor werden aus den neun Filmen noch die endgültigen Nominierten gewählt, die am 23. Januar bekanntgegeben werden. Die Oscar-Gala findet schließlich am 4. März 2018 statt. „Aus dem Nichts“ (internationaler Titel „In the fade“) ist auch in der Auswahl für die Golden Globes, Diane Kruger war für ihre Rolle  in „Aus dem Nichts“ bereits in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden.  Für den „Auslandsoscar“ hatten sich erstmal 92 Länder mit ihrem Kandidaten beworben. In deutschen Kinos freilich ist „Aus dem Nichts“ nicht so präsent wie die Vorjahreseinreichung „Toni Erdmann“. Hier (Link) sind die Kinos, die ihn spielen.

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Funky Lerchenberg

Kann man machen… nach Sascha Hehns wirklich komischer und selbstironischer Rolle in den zwei frechen „Lerchenberg“-Staffeln ist nun das SchauspielerInnen-/Dokutainment-Leben eine Stufe näher am Abgrund Stoff für eine ZDF-Serie, die über den Jugendkanal „funk“ zu sehen ist. Sila Sahin, Schauspielerin, „Spielerfrau“ und Promi-Showteilnehmerin steht im Mittellpunkt von „Offscreen“. Die ZDF-Pressemitteilung zum sozusagen selbstsatirischen Format:

Sila Sahin in der Rolle ihres Lebens: Inspiriert von den Erfahrungen und Erlebnissen der Hauptfigur, offenbart das  satirische Format in 18 Folgen von jeweils ca. 6 Minuten die Licht- und Schattenseiten des deutschen TV- und Showgeschäfts aus der Binnensicht der Schauspielerinnen und Manager. Die Besonderheit: So gut wie alle Darsteller verkörpern sich selbst – jedoch in einer überhöhten, selbstironischen, zum Teil desillusionierten und manchmal dystopischen Variante.

So verwandelt sich das Schauspiel-Urgestein Ralf Richter innerhalb der Serie in einen opportunen Künstler-Manager, nachdem die Schauspielangebote ausblieben – und mit ihnen auch das Geld und die Frauen. Schauspieler und Synchronsprecher Charles Rettinghaus sorgt als Besitzer eines luxuriösen Fitnessstudios für seine Rente vor. Sollten Jean-Claude van Damme und Robert Downey Jr., denen er in Filmen seine Stimme leiht, in naher Zukunft das Zeitliche segnen, ist er immerhin abgesichert.

Die Handlungsstränge der einzelnen Folgen werden durch kommentierende und reflektierende Interview- Situationen ergänzt, die dem Webformat Elemente einer Mockumentary verleihen. Durch die stilistischen Mittel entblättert sich vor den Augen der Zuschauer eine Welt, die immer wieder die Frage nach Wirklichkeit und Fiktion der Figuren, der sie verkörpernden Schauspieler und deren eigener Lebensgeschichte aufwirft. Zusätzlich stand Sila Sahin der Produktion mit inhaltlicher Beratung zur Seite.

Mit dem Start der Serie am Donnerstag, 21. Dezember 2017, 16.00 Uhr, gehen drei Folgen online. Danach wird bis Donnerstag, 29. März 2018, immer um 16.00 Uhr jeweils eine neue Folge zu sehen sein.