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Ausbildung / Fortbildung

 

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Der allerletzte Bulle?

Warum kommt einem diese Beschreibung nur so bekannt vor?

„Bei einem gefährlichen Einsatz im Mai 1991 wird der französische Ermittler Alexandre Falco (Sagamore Stévenin) schwer verletzt und fällt ins Koma. Gegen jede ärztliche Prognose geschieht das Wunder, und er wacht nach 22 Jahren wieder auf. Mit Entsetzen muss er feststellen, dass seit dem brutalen Angriff auf ihn Jahrzehnte vergangen sind. Seine Ehefrau Carole (Mathilde Lebrequier) liebt einen anderen Mann, und er hat Kindheit und Jugend seiner Tochter Pauline (Marie Béraud) verpasst. Ihm bleibt nur sein Job als Kommissar. Doch die Rückkehr in den beruflichen Alltag gestaltet sich schwierig.“

(Die französische Krimiserie „Falco“, ab 6. April 2018 in ZDFneo, ZDF-Pressetext)

„Der Essener Polizist Michael „Mick“ Brisgau liegt durch einen im Einsatz erlittenen Kopfschuss im Koma. Als er nach 20 Jahren aufwacht, muss er feststellen, dass sich so einiges verändert hat. Als Liebling der Medien darf er wieder im Polizeidienst aktiv werden und genießt gewissermaßen Narrenfreiheit, da er als Macho der alten Schule seine Fälle unkonventionell altmodisch in Angriff nimmt. Sein Vorgesetzter und ehemaliger Partner Martin Ferchert hat ihm als Ausgleich den nüchternen jungen Kontrollmenschen Andreas Kringge als Gegenpol zugewiesen, während sich die Polizeipsychologin Tanja Haffner ganz andere Sorgen um Brisgau macht. Da sich dessen Frau Lisa nach fünf Jahren des Ausharrens von ihm getrennt hat und nun mit Roland Meisner, dem Rechtsmediziner der Polizeidienststelle, zusammen ist, sind die Konfrontationen bereits vorgezeichnet. Darüber hinaus kennt Brisgau seine inzwischen erwachsene Tochter Isabelle nur als Baby im Alter von sechs Monaten“

(Die Sat.1-Produktion „Der letzte Bulle“ 2010 bis 2014, Wikipedia-Text)

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Beschwerdestelle gegründet

Mehr als zwölf Berufs- und Branchenverbände der Film- und Fernsehbranche werden die erste überbetriebliche Anlaufstelle für Betroffene sexualisierter Belästigung, Gewalt und Diskriminierung gründen. Unterstützung erhalten sie von der Beauftragten für Kultur und Medien Staatsministerin Monika Grütters mittels einer Anschubfinanzierung. Aller Voraussicht soll die Beschwerdestelle Anfang März 2018 die Arbeit aufnehmen.

Die Gründer appellieren an die Sender, sich an dieser wichtigen Einrichtung finanziell zu beteiligen.




Bundesverband Casting e.V. (BVC), Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS), Deutsche Filmakademie, Deutsche Fernsehakademie, Bundesverband Regie (BVR), Bundesvereinigung Maskenbild e.V., InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS), Pro Quote Film e.V., Verband der Agenturen (VDA), Verband der Nachwuchsagenturen (VDNA), Verband der Schauspieler-Agenturen (VDSA) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di )haben die Initiative ergriffen und gründen eine externe Beschwerdestelle. Das ist das Ergebnis eines runden Tisches, zu dem der Bundesverband Schauspiel zwecks Gründung einer solchen Anlaufstelle eingeladen hatte.



„Anders als in anderen Branchen wirken in unserer Film- und Fernsehlandschaft überwiegend Kreative, die als kurz befristet Beschäftigte oder selbstständige Mitarbeiter ständig zwischen Filmbetrieben ohne feste Belegschaft oder Betriebsrat hin und her wechseln und dadurch auch permanent auf Arbeitsuche sind. Darum sind Beschwerdestellen auf betrieblicher Ebene schwer einzurichten und wenig sinnvoll. Nur eine überbetriebliche Beschwerdestelle kann ihre vom Gesetzgeber gewünschte Wirkung voll entfalten“, erläutert Cornelia Haß von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).

Dieses neue Institut soll nicht nur als erste Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Belästigung, Gewalt und Diskriminierung dienen, darüber hinaus werden Aufarbeitung und Prävention zentrale Aufgaben sein. Das ist die Voraussetzung, um mittel- bis langfristig einen Kulturwandel und eine Bewusstseinsbildung für eine gewaltfreie Arbeitskultur zu schaffen.

„Wir freuen uns, dass der Impuls und die Initiative zur Gründung dieser Anlaufstelle aus der Branche heraus gekommen und gewachsen sind. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem notwendigen Kulturwandel, den wir uns in unserer Branche wie gesamtgesellschaftlich zu wichtigen Genderfragen wünschen und dringend benötigen“, erklärt Barbara Rohm, Mitglied des Vorstandes von Pro Quote Film.

 „Nun sind auch die Sender aufgerufen, Farbe zu bekennen und dieses wichtige Vorhaben der Branchenverbände in angemessener Weise zu unterstützen und mitzutragen. Nur so kann die überbetriebliche Einrichtung in die Lage versetzt werden, nachhaltig zu arbeiten“, erklärt Heinrich Schafmeister, Vorstandsmitglied des Bundesverband Schauspiel.

„Als nächster Schritt wird jetzt ein Trägerverein gegründet, der als Fundament der Beschwerdestelle dient“, so Edith Forster, Geschäftsführerin des Bundesverband Regie.



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Landsberger Manifest

Während des Snowdance Indepenten Filmfestivals wurde in drei Sitzungen mit öffentlicher Beteiligung ein Manifest entwickelt, das die Stellung des Independent Films stärken soll, es geht unter anderem um Förderung auch im Nachgang und um die Forderung nach Sendeplätzen. Was zu kurz kommt ist die Befriedigung von rückstellungsfgagen. ABer manches geht bereits in eine gute Richtung. Vor allem wurden schon juristisch gangbare Löungsansätze formuliert. Das komplette Manifest steht hier (Link) als PDF zum Download.

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Erfolgreiches Speeca:sting 2018, Teil 1

Mit mehr als 400 intensiven Einzelgesprächen in der Speed-Runde und unzähligen weiteren beim Get-together im Anschluss ist das bereits achte Speedca:sting*,, das fünfte in Landsberg und in Kooperation mit CASTFORWARD am vergangenen Wochenende erfolgreich „über die Bühne“ gegangen. Neben treuen „alten Bekanten“ waren auch einige sehr interessante neue Gesprächspartner erstmals in der großen Runde mit dabei. Im Bild von links nach rechts: Stephen Sikder, Michel Vandewalle, Pedro „PJ“ Marcellino, Stephanie Maile, Uwe Bünker, Anna-Isabelle Schmidt, Nicole Galley, Jule Ronstedt (hinten, halb verdeckt), Alexander Ollig, Anna Kulzinger, Julia Becker, Cornelia von Braun, Katrin Weikart, Franziska Aigner und Peter Stauch, nicht im Bild weil schon beim Serienevent auf dem Snowdance Festival, Joachim Masannek.
Das Speedca:sting*, eine Veranstaltung der Redaktion ca:stmag, wurde erneut unterstützt durch Bavaria Fiction (ehemals Bavaria Fernsehproduktion) sowie die Pensionskasse Rundfunk, die mit einem gut frequentierten Informationsstand vertreten war. Vielen Dank für die Unterstützung, die die Fortführung auf hohem Niveau erst ermöglicht!

Nachdem in der Videoauswahl ein nicht unerheblicher Prozentsatz von schwachen, unprofessionellen Bewerbungen für Unmut bei der Vorjury (die eine Wahnsinnsleistung erbracht hat, jedes der 450 Videos wurde im Schnitt von rund zehn Casting Directors, RegisseurInnen, RedakteurInnen, ProduzentInnen gesichtet und bewertet!), war es zum Schluss hart, aus hunderten von qualifizierten Bewerbungen nur die (zunächst) 50 bestbewerteten einladen zu können. Von dieser Auswahl allerding war die Besetzerrunde dann auch zurecht begeistert.
Die Marlene für eine herausragende Darstellung und Ausführung der Videobewerbung erhielten in diesem Jahr in Landsberg Anuschka Tochtermann und Hanna Gandor. Dotiert mit einem Übernachtungsgutschein des Filmhotels in Berlin (Hollywood Media Hotel am Kudamm). Auf Basis der erfolgten und abgeschlossenen Videovorauswahl wird es am 28. April erstmals und zunächst als Experiment eine zweite Speedca:sting*-Veranstaltung geben, dieses Jahr in Berlin.

*Geschützt gemäß § 4 Nr. 2 MarkenG