Terror-Trilogie im Ersten

Das Gericht plagt sich noch mit der juristischen Aufarbeitung der NSU-Morde, der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses zur parlamentarischen Aufklärung dient inzwischen selbst als mögliches Thema eines Untersuchungsausschusses (was für ein Filmthema für einen mutigen Sender …) da kündigt die ARD bereits die filmische Aufarbeitung einer dunklen deutschen Terror-Episode an, in der niemand wirklich gut aussehen dürfte. Wie die FAZ berichtet sind die Pläne für eine Trilogie offenbar (bis auf die Besetzung) schon sehr konkret. In drei Teilen (plus einer Dokumentation von Stefan Aust) sollen sich drei fiktionale Filme der Sichtweisen der Beteiligten annehmen: der Sicht des Täter-Milieus (Regie Christian Schwochow, Buch Thomas Weinrich), der Opfer und ihrer Hinterbliebenen (Regie Züli Aladag, Buch Laila Stieler) und schließlich der Sicht der tapsenden Ermittler (Regie David Wnendt., Buch Jan Braren).

Das Konzept erinnert ein wenig an die Trilogie „Dreileben“ mit Stefan Kurt als verurteilem Sexualstraftäter (2011) und die legendäre ZDF-Miniserie „Tod eines Schülers“ von 1980. Ein brisanter Stoff, zumal die Rolle des Verfassungsschutzes wie schon zu Zeiten der RAF-Morde nebulös ist. Gabriela Sperl wird das Projekt als Produzentin betreuen. Laut FAZ

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