Krise bei der UFA Fiction? Stellenabbau steht laut Medienberichten bevor

Bei der UFA GmbH herrscht offenbar Krisenstimmung. Kürzungen im Bereich TV und Streaming sollen laut einem Bericht von dem Branchendienst DWDL dazu geführt haben, dass die Umsätze der UFA Fiction im Vergleich zum starken Vorjahr zwischen 20 und 30 Millionen Euro abgenommen haben. Dies hat offenbar Folgen. Nach DWDL.de-Informationen hat Geschäftsführer Nico Hofmann die UFA-Belegschaft bei einer Betriebsversammlung im Juni auf einen großen Restrukturierungsprozess vorbereitet, der im Herbst konkret werden soll.

Auf Anfrage von DWDL wollte Hofmann dies weder bestätigen noch dementieren: „Natürlich spüren wir als Produzenten die konjunkturellen und strukturellen Herausforderungen, vor denen der TV- und Streaming-Markt steht. Es gibt wohl kein Haus unserer Größe, das derzeit keine intensive Portfolio-Analyse betreibt: Wie viel und welches Programm ist künftig gefragt? Und welche Budgets stehen dafür zur Verfügung?“

Insgesamt sehe er das Unternehmen aber gut aufgestellt: „Der große Vorteil der UFA ist in dieser Situation, dass wir einen starken Sockel aus stabilen, langlaufenden Marken von ‚GZSZ‘ oder ‚Ein starkes Team‘ bis zu ‚DSDS‘ oder ‚Wer weiß denn sowas?‘ haben. Gleichzeitig haben wir unsere Bandbreite deutlich ausgebaut – an Programmgenres und damit auch an Partnern aufseiten der Sender und Streamer.“

Der komplette Bericht ist unter diesem Link auf dwdl.de zu lesen