
Erinnert sich noch jemand, wer Ferdinand Nichtwilhelm Nichtdoktor zu Guttenberg ist? Ja genau, das Kai-Diekmann-Double, das kurzzeitig die Herzen der stolzesten Fraun zum Schmelzen brachte und als Kanzerlerkandidatenkandidat für die das Postmerkelium galt.
Nun ist er ja schon eine Weile weg vom Fenster, in Amerika, wie bald sein Vetter im Geiste, im Haare entfettet wie dieser. So ist das mit der Planung von Filmprojekten: Man weiß nie, ob ein Thema bis zur Realisierung voll hochkocht oder nur noch lau dahinzieht. Für erstes ist teamworx bekannt, für letzteres Sat.1. Beide zusammen haben sich gedacht, das wäre doch ein prima Stöffchen für eine Komödie. Und nun, kaum ist der fesche Komponistensproß in die verdiente Vergessenheit versunken, beginnen schon die Dreharbeiten zu „Der Minister“. Aber man weiß ja nie – bis das „satirisch überhöhte“ Werk vollendet ist taucht Gutti vielleicht wieder wie Tunix aus der Asche auf? Gedreht werden soll noch bis zum 12. Oktober in Berlin und im Ex-Mappus-Ländle Baden-Württemberg, gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg.
Die talking names der Darsteller in fiktionalen Handlung sind durchaus kenntlich, da der Hauptdarsteller Kai Schumann in seiner Rolle Franz Ferdinand zu Donnersberg heißt, sei an dieser Stelle ein kleiner Anspieltip angefügt: Franz Ferdinand mit „The Fallen“ (Link).
Eine nette Ironie ist, dass ausgerechnet Johann von Bülow den nicht adligen bürgerlichen Gegenpol aus einfachen Verhältnissen namens „Max Drechsel“ gibt und die großartige Katharina Thalbach die Kanzlerin „Angela Murkel“ und Thomas Heinze den Chefredakteur des „Blitz Kurier“.
Die weiteren Beteiligten und der Inhalt

