Nachtrag: Die Fernsehpreis-Gala ist offenbar kein Programm, dass man bei den Privaten schaut: 2,41 Millionen Zuschauer zur Primetime 20.15 Uhr, das ist schlicht ein Desaster für den Marktführer. Zuletzt bei der ARD waren es selbst um 21.45 Uhr rund vier Millionen. Weniger als RTL hatte ledigiich Sat.1 mit seiner turnusmäßigen Übertragung 2009 erreicht (1,34 Millionen).
„Das weiße Band“ (4,25 Millionen Zuschauer) und vor allem Stumphs Treuhand-Komödie „Stankowskis Millionen“ (5,19 Millionen) lockten gestern die Zuschauer zu ARD und ZDF.
Dabei kann man Marco Schreyl gar nicht vorwerfen, dass er besonders peinlich war, da ist man von DSDS im Speziellen und dem Sender im Allgemeinen ganz anderes gewohnt. Es war einfach nur: langweilig.
Die Ursprungsmeldung zum Montag Mittag:
Die Sache mit der Sperrfrist…
Heute Abend, am 3. Oktober 2011 will RTL die Gewinner des Deutschen Fernsehpreises bekannt geben, die gestern bereits vergeben wurden. Es war allerdings keine Indiskretion von Saalgästen oder akkreditierten Journalisten erforderlich, um den Planern einen Strich durch die Rechnung zu machen: Die dpa versandte eine Meldung mit Sperrvermerk, die einige investigative Medien wie der Focus so ungelesen online veröffentlichten, dass sogar der Sperrvermerk noch in der Meldung stand…
Nun wissen wir also sozusagen auch offiziell schon bevor wir uns von Marco Schreyl (DSDS) moderieren lassen gänzlich unmoderiert, wer die Gewinner sind… Höchste Zeit also, den Schmarrn zu beenden und eine Life-Übertrgung zu organisieren. Die Gefahr, dass einige rebellische Schauspieler live sagen, was sie von den Kategorien sagen ist eh bald gebannt, wenn die Akademie für Fernsehen ab 2013 einen eigenen Preis vergeben will (wer auch immer den dann ausstrahlen will…?!).
Wer heute Abend lieber „Das weiße Band“ sehen will, der kann hier weiterklicken und schon mal lesen, was er verpasst. Wer sich überraschen lassen will, der lässt es halt.

