Franziska Hartmann verrät, wie Schwangerschaften der Karriere schaden können

Franziska Hartmann ist eine erfolgreiche Schauspielerin, die 2024 für ihre Hauptrolle in „Monster im Kopf“ den Deutschen Schauspielpreis erhielt oder in dem „Polizeiruf 110: Du gehörst mir“ (Foto) eine tragende Rolle spielte. Privat ist sie mit dem Schauspieler Pascal Houdus liiert und hat zwei Kinder. Im Interview mit dem „Pinneberger Tageblatt“ verrät sie, dass die Schwangerschaften überraschend negative Auswirkungen auf ihre Karriere hatten.

Franziska Hartmann im „Polizeiruf 110: Du gehörst mir“ (Foto: Felix Abraham)

„Ich habe ein gesundes Urvertrauen und habe mir keine Sorgen gemacht, dass ich nicht arbeiten werde und mir die Schwangerschaft Arbeit wegnimmt. Aber es ist passiert. Ich habe mich auch selber mal gegen einen großen Film mit 70 Drehtagen entschieden, damit ich die erste Zeit mit meinem zweiten Baby nicht verpassen werde. Aber ich habe eben auch Rollen abgesagt bekommen, für die ich schon besetzt war. Nur weil ich erzählte, dass ich schwanger bin“, verrät die 40-Jährige.

„Dabei wäre es inhaltlich machbar gewesen. Es ist tatsächlich immer noch sehr hart, und ich kenne viele Frauen, die große Angst davor haben, sich schwanger auf Filmfesten zu zeigen. Die ihre Schwangerschaft verheimlichen und Castings mit anderen Gründen absagen, weil sie fürchten, sich für die Zukunft etwas zu verbauen.“