Faust 2011

Die Fäuste 2011 sind vergeben. An einem denkwürdigen Ort fand am 5. November 2011 die sehr gelungene Preisverleihung des Deutschen Theaterpreises statt. In der Goethestadt Frankfurt, 500 Meter entfernt von jenem Dachstübchen, in dem der Faust zu Papier kam, wie einer der Laudatoren es plastisch machte, einerseits. Andererseits aber auch im Schatten der Finanztürme, neben der europäischen Zentralbank – und damit in Sichtkontakt zum großen Eurozeichen, unter dem die Occupy-Bewegung ihre Zelte aufgeschlagen hat.

Im Bühnenbild der aktuellen Frankfurter Siegfried-Inszenierung führte ein brillanter Michael Quast von schlauem Humor geleitet durch den darum nie langweiligen Abend. Ein Glücksfall für die Veranstaltung.

Schon vorab bekannt gegeben waren die Preisträger für das Lebenswerk (Regisseur Wolfgang Engel) und den Preis des Präsidenten (Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte).
Ausgezeichnet für die beste Darstellung Schauspiel wurde Martin Wuttke (aufgrund eines Missverständnisses, wie er meinte, wenn man auf die beiden nominierten Kolleginnen Bettina Hoppe und Valery Tscheplanowa schaue) für seine Darstellung des Dr. Jacques Duval in „Schmeiß dein Ego weg“ an der Volksbühne Berlin.

Mehr zum Faust 2011 in der kommenden ca:staktiv-Ausgabe 4/2011. Alle Preisträger hier

 

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