Der Skandal um die Eisspitze Doris Heinze (Vorgeschichte im castmag.de-Archiv) weitet sich im Verlaufe des Prozesses aus: Nicht nur sie und Ihr Mann Claus Strobel haben als Marie Funder und Niklas Becker unter Pseudonym Drehbücher beim NDR abgewickelt. Auch die Produzentin Heike Richter-Karst räumte laut Hamburger Abendblatt im Prozess gegen die ehemalige NDR-Fernehspielchefin ein, dass sie selbst ein Drehbuch unter dem Namen „Markus Benz“ abgerechnet habe, das zudem nie verfilmt worden sei.
Mediabiz (Onlinebereich von u.a. Blickpunkt: Film) dagegen dementiert eine eigene Meldung zu diesem Thema mit einer umfänglichen Richtigstellung:
Auf www.mediabiz.de haben wir in einem Artikel am 11. September unter anderem behauptet:
1. „Heinze-Prozess: Heike Richter-Karst gibt Betrug zu.“
Hierzu stellen wir richtig: Heike Richter-Karst wird weder Betrug vorgeworfen noch hat sie einen Betrug zugegeben.
2. „Obwohl das Buch nie verfilmt wurde, kassierte Richter-Karst eine sechsstellige Summe für die ‚Polizeiruf 110‘-Folge ‚Licht aus'“
Hierzu stellen wir richtig: Heike Richter-Karst hat für das Drehbuch „Licht aus“ keine sechsstellige, sondern eine niedrige fünfstellige Summe erhalten.
3. Heike Richter-Karst habe „in ihrer Funktion als Firmenchefin (…) die Honoraranweisung“ für das Drehbuch „Licht aus“ selbst abgezeichnet.
Hierzu stellen wir richtig: Heike Richter-Karst war seinerzeit weder „Firmenchefin“ noch hat sie Honoraranweisungen selbst abgezeichnet.
Wir bitten, diese Fehler zu entschuldigen.
Der Verlag

