„Die meisten Prominenten müssen doch gar nicht überredet werden. Es gilt mittlerweile nicht nur bei Bild als völlig normal, dass man etwas Intimes preisgeben muss, um über seine politischen oder künstlerischen Inhalte reden zu können. Es sind eine Geschäftsbeziehungen, in denen sich viele Prominente verhangen haben. Und ein Geschäftsmodell zu Lasten Dritter: Zuschauer und Leser wissen zwar, dass bei den Medien getrickst wird und die Medien spielen ja auch mit diesem Image. Worum es aber bei den jeweiligen Inszenierungen von Wirklichkeit wirklich geht, können sie nicht ahnen.“
Christian Meier hat ein Interview mit Johannes Kram geführt, der ein Stück über den Boulevarjournalismus und seine Verführungen und Mechanismen geschrieben hat, „Seite 1“ – aufgeführt am Stadttheater Gütersloh, Regie Christian Schäfer, mit Ingolf Lück als Protagonist. Das vollständige

