„Ich bin Dein Mensch“, „Fabian“ und „Tides“ machen die Deutschen Fimpreise 2021 weitgehend unter sich aus.
Drei Filme im Mittelpunkt des Deutschen Filmpreises 2021
„Ich bin Dein Mensch“, „Fabian“ und „Tides“ machen die Deutschen Fimpreise 2021 weitgehend unter sich aus.
Vier Lolas für Maria Schraders „Ich bin Dein Mensch“, für den besten Film (Gold, 500.000 Euro), die beste Regie und das beste Drehbuch (Schrader) sowie die beste weibliche Hauptrolle (Maren Eggert) machen die Vision zum herausragenden Film des verrückten Kinojahres. „Fabian – oder der Gang vor die Hunde“ schließt sich mit drei Lolas (bester Film in Silber, 420.000 Euro, beste Kamera, bester Schnitt) an, ebenso wie „Tides“ (bestes Szenenbild, beste Filmmusik, bestes Maskenbild). Alles andere sind herausragende Einzelleistungen (Lorna Ishema in „Ivie wie Ivie“ und Oliver Masuccis berserkerhaftes Ausfüllen der Berserkerrolle Faßbinder in „Enfant terrible“. „Curveball“ erhielt die Lola „bester Film“ in Bronze (370.000 Euro), Thorsten Merten die Lola für die beste männliche Nebenrolle.
Nichts geändert hat sich an dem krassen Missverhältnis zwischen den Preisgeldern für die besten Produktionen und die Einzelkategorien (10.000 Euro für den/die PreisträgerIn, 0 Euro für eine Nominierung). So gehen auch die Produzenten der drei weiteren nominierten Filme ohne Lola („Je suis Karl“, „Schachnovelle“ und „Und morgen die ganze Welt“) keineswegs leer aus sondern erhalten je 250.000 Euro (also weit mehr als die Gewinner aller Einzelkategorien zusammengerechnet: 140.000 Euro).
Herzlichen Glückwunsch an die ehemalige Akademiepräsidentin Senta Berger, die für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde zu dem letzlich auch ihr Sohn, Regisseur Simon Verhoeven gehört, der für „Nightlife“ den besucherstärksten Film des Jahres, ebenfalls mit einer Lola ausgezeichnet wurde.
Alle Nominierten und alle Preisträger hier (Link)

