Der MDR unter der neuen Intendantin Karola Wille richtet eine temporäre Stabstelle ein, die sich mit der Vielzahl der Skandale unter Vorgänger Udo Reiter befassen soll (siehe die Meldung „Wende-Wille“ auf castmag.de, Link und ca:st 4/2011). Udo Reiter selbst hat mittlerweile eingeräumt, den Hinweisen auf Verfehlungen nicht hinreichend nachgegangen zu sein. Eine Äußerung, die geeignet ist, die Nachfolgerin ein wenig zu entlasten, die unter seiner Regentschaft im MDR für die juristische Kontrolle der Vorgänge zuständig gewesen wäre, die sie nun aufdeckt.
Der MDR entpuppt sich in immer neuen Meldungen als Hort von massiven Finanz-Affären hart am Rand zur Bestechung/Bestechlichkeit oder Vorteilsnahme im großen Ausmaß. Die eigentlich unglaubliche KiKa-Affäre und die Umstände um die Abberufung des Unterhaltungschefs Udo Foht und seiner Komplizen sind die weithin sichtbaren Spitzen des (Sch)Eisbergs. Zahlungen ohne Angebote, überhöhte Zahlungen, die die getroffenen Rabattvereinbarungen missachten und Fälle in denen Mitarbeiter ohne Vollmacht zugleich als Disponent und als Einkäufer agierten sowie gigantische Leasingverpflichtungen kommen mit dem Austrocknen des Sumpfes allmählich an die Öffentlichkeit. Aus einer
Die Stelle des Stabs
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