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BFFS erhöht Beiträge massiv

Trotz der kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen kommt der BFFS, der mit Abstand mitgliederstärkste Verband der Branche, mit den bisher gezahlten Beiträgen nach eigenen Angaben nicht aus und erhöht den Standardbeitrag (gültig für Mitglieder bis 50.000 Euro Brutto-Jahreseinkommen) um satte 25 Prozent von 120 auf 150 Euro. Die Beiträge für höhere Einkommen (freiwillige Selbsteinstufung bleibt bestehen) steigen um 48 Euro auf 288 Euro (Einkommen 50 bis 90 Tsd./Jahr) bzw. um 60 Euro auf 420 Euro (über 90 Tsd./Jahr). Der Schauspielstudentenpreis (gegen Nachweis) wird um 8 auf 20 Euro heraufgesetzt. Leider kein Aprilscherz, die neue Beitragsordnung gilt ab dem 1. April, Fälligkeiten vor diesem Stichtag werden noch zum alten Preis abgerechnet. Dass der im Verhältnis zu anderen Verbänden niedrige Satz überhaupt auf diesem Niveau gehalten werden könne, sei nur möglich, weil inklusive der Stammtischpaten etc. alle ehrenamtlich arbeiten. Erstaunlich ist die Begründung, dass es beispielsweise Geld koste, dass den Mitgliedern mit dem Mitgliedsausweis ermöglicht werden solle, eine kostengünstigere Rechtschutzversicherung abzuschließen. Denn gerade die Rechtsberatung über die Justitiare gehört ja zu den Kernleistungen des BFFS für die Mitglieder und macht stets den Löwenanteil der Ausgaben aus. Wenn aufgrund der (wie der BFFS selbst konstatiert) besorgniserregenden Erwerbssituation nun nicht massiv Kündigungen hereinprasseln, erhöht der Verband seine Einnahmen damit mittelfristig um rund 90.000 Euro/Jahr. Kurz überschlagen steigen die Beitragseinnahmen nur bei maximal 600 Austritten bisheriger Mitglieder.
An den Kosten für den Deutschen Schauspielerpreis DSP kann der Finanzbedarf nicht liegen, die Preise werden zwar weiterhin vom BFFS verliehen, aber ausgerichtet wird er ab diesem Jahr durch die Berliner Agentur „La Maison, Victor, Schilly & Friends GmbH“. Der Termin für die Gala 2017 wurde ebenfalls heute bekanntgegebn, der DSP 2017 findet am 22. September 2017 statt. (Link zur Information hier)

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Sensationsnominierungen beim Deutschen Filmpreis

Nachtrag: Wow, Jasmin Tabatabai (Foto Florian Liedl) wird die Moderaton des Deutschen Filmpreises 2017 übernehmen.
Die Mitteilung der Akademeie dazu: Die preisgekrönte, deutsch-iranische Darstellerin ist der Deutschen Filmakademie seit vierzehn Jahren eng verbunden – backstage und auf der Bühne: Sie engagierte sich als Mitglied im Vorstand (2005 – 2010), laudatierte und sang bei vergangenen Filmpreis-Galas (2014 – 2016), war selbst schon einmal nominiert („Fremde Haut“ 2006) und moderierte 2009 die „First Steps“. Nun freut sie sich darauf, am 28. April als Gastgeberin durch einen ebenso spannenden wie anregenden Abend zu führen: „Es ist mir eine Ehre dieses Jahr die Moderation für den Deutschen Filmpreis übernehmen zu dürfen. Nicht nur, weil ich der Akademie seit Anfang an herzlich verbunden bin, sondern auch, weil ich finde, dass es sich hier um einen sehr besonderen und vielfältigen Jahrgang handelt und die Nominierungen dies sehr schön wiedergeben. Außerdem freue ich mich, dass so viele starke Frauen vertreten sind.“

Alles andere als das Attribut „Favorit“ war für Maren Ades „Toni Erdmann“ im Vorfeld der Nominierungsbekanntgabe Quatsch. Mit immerhin sechs Nominierungen ist der Oscar-Kandidat beim Deutschen Filmpreis 2017 auch bestens vertreten. Noch mehr Nominierungen (ebenfalls auch in den „Hauptkategorien“) können aber Nicolette Krebitz’ radikalpoetischer „Wild“ und Chris Kraus' humorvoll-sensibler „Die Blumen von Gestern“ auf sich vereinen: sieben beziehungsweise acht mal haben Monika Grütters, Meret Becker und Iris Berben die Namen in einer emotionalen Pressekonferenz verlesen dürfen. Details folgen an diese Stelle in Kürze. Nur soviel: Auch „24 Wochen“, „Tschick“ und „Paula“ haben mit jeweils vier Nominierungen beste Chancen auf mehrere Lolas.
Über die geldwerte Nominierung als bester programmfüllender Spielfilm dürfen sich mit „24 Wochen“ und „Willkommen bei den Hartmanns“ zwei Filme freuen, die an unterschiedlichen Enden der Besucherskala rangieren. Am einen Ende der Film von Anne Zohra Berrached, dessen hartes Thema (die Entscheidungsnöte rund um eine Abtreibung aus medizinischen Gründen) kaum einen Besucher ohne Tränen entließ, aber trotz viel Öffentlichkeitsarbeit wenige ins Kino lockte einerseits. Ganz oben in den Charts die politisch relevante Komödie von Simon Verhoeven (um den auf eine Familie heruntergebrochenen Umgang mit der Flüchtlingsthematik), der zugleich als besucherstärkster Film des Jahres bereits für eine undotierte Lola feststeht. Die drei weiteren Nominierten für den besten Film: „Die Blumen von gestern“, „Wild“, „Toni Erdmann“ sowie „Tschick“.

Auch die SchauspielerInnnen-Nominnierungen sowie die Nominierungen für Buch und Regie konzentrieren sich auf die Favoriten: Nominiert für bestes Buch und beste Regie sind Maren Ade, Anne Zohra Berrached und Chris Kraus, fürs beste Drehbuch darüberhinaus Lars Montag und Helmut Krausser für „Einsamkeit und Sex und Mitleid“ sowie für die beste Regie Nicolette Krebitz. Für die beste weibliche Hauptrolle nominiert sind Sandra Hüller („Toni Erdmann“), Julia Jentsch („24 Wochen“) und Lilith Stangenberg („Wild“), für die beste männliche Hauptrolle Lars Eidinger („Die Blumen von gestern“), Peter Simonischek („Toni Erdmann“) und Bruno Ganz (für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“), für die beste Nebenrolle weiblich Fritzi Haberlandt („Nebel im August“), Eva Löbau („Einsamkeit und Sex und Mitleid“), die 2016 im Alter von 91 Jahren verstorbene Sigrid Marquardt („Die Blumen von Gestern“) und Christiane Paul („Die Welt der Wunderlichs“), für die beste Nebenrolle männlich Rainer Bock („Einsamkeit und Sex und Mitleid“), Martin Feifel („Die Welt der Wunderlichs“) und Georg Friedrich („Wild“).
Die renommierte Filmeditorin Monika Schindler wird bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 28. April mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet. „Wenn man ihre Filmographie liest, müsste man vermuten, sie hätte die Hundert weit überschritten. Erlebt man sie bei ihrer Arbeit, sprüht sie vor jugendlicher Euphorie. Ost und West, Dokumentar- und Spielfilm, analog und digital – Monika Schindler hat so viel und vielseitige deutsche Filmgeschichte geschaffen, dass einem der Atem stockt“, begründet Iris Berben, die Präsidentin der Deutschen Filmakademie und Vorsitzende der Ehrenpreisjury, die Wahl.

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Auszug aus Bildungs-Extra kostenlos

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Ein Auszug aus dem (Aus- und Fort-) Bildungs-Extra in der Magazin-Ausgabe I/2017 steht als PDF kostenlos zum Download zur Verfügung. Download per Klick aufs Bild oder hier: castmag_I_2017_Bildungs-eXtra.pdf
Auch das Schul-eXtra 2016 mit einer großen Übersicht über die Schauspielschulen im deutschsprachigen Raum steht weiterhin kostenlos zum Download: SchuleXtra_castmag_II_2016.pdf

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FFF schreibt Kurzfilmwettbewerb aus

Nächstes Jahr werden in Bayern zwei große Jubiläen gewürdigt: Am 26. Mai 2018 jährt sich der Erlass der ersten bayerischen Verfassung zum 200. Mal. Am 8. November 2018 feiert der Freistaat Bayern seinen 100. Geburtstag. Zu diesem Anlass schreibt der FFF Bayern einen Wettbewerb für junge Filmschaffende aus. Die Ausschreibung startete am 1.3. 2017.

Der Kurzfilmwettbewerb "Bayern 2030" wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Der FFF Bayern verwaltet und koordiniert den Wettbewerb.

Dabei geht es darum, den Blick im Jubiläumsjahr nicht nur in die Vergangenheit zu richten,

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E-Casting und Eigenpräsentation – neue BVC-Guides

Man wird nie den Geschmack von allen treffen, aber es gibt schon klare Regeln und klare Vorstellungen seitens der Caster: Wie gestaltet man ein E-Casting, wie sollte man sich online präsentieren? Der Casterverband BVC hat zwei neue Guides erstellt, die hier frei zum Downlaod stehen:
Castinganleitung E-Casting (Link)
Empfehlungen Schauspielerpräsentation (Link)