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Panel zur Digitalisierung bei „Around the World“

Am  Donnerstag, 30. November 2017, feiert das Festival „Around the world in 14 Films“ ( www.14films.de ) seinen Deutsch-Österreichischen Abend - mit neuen Filmen von Barbara Albert und Jan Speckenbach, den SchauspielerInnen Johanna Wokalek, Maria Dragus, Devid Striesow und Lukas Miko sowie dem Branchenpanel „Quo Vadis Deutsches Kino?“ über die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arthouse-Kino.

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Free-TV-Premiere für Preisregenserie

Bei der Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen war die von Iris Baumüller gecastete TNT-Miniserie „4 Blocks“ der überrragende Preisabräumer. Nun hat die harte, sechsteilige „Familienserie“ um einen arabischen Clan im Drogenmillieu ihre Free-TV-Premiere: Sie wird auf ZDFneo ab Dienstag, 28.11.2017 zu später Stunde ab 23.15 Uhr versendet. Am Jugendschutz kann die nächtliche Programmierung nicht liegen: Alle Teile sind nach der Ausstrahlung auch in der Jugend-App „funk“ verfügbar.

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BVC: „Schluss damit“

Sexuelle Übergriffe und (Macht)Missbrauch sind ein trauriger Bestandteil unseres täglichen Lebens!Keine Frau und kein Mann sollte mit diesem Problem alleine sein oder bleiben.Wir haben aufgehört, uns darüber zu wundern. Wir haben gelernt, darüber zu schweigen.
Wir haben gelernt, damit zu leben.

Was für ein Leben?

Ein Leben, in dem es „normal“ ist, dass man uns ungefragt küsst und umarmt, an den Hintern oder in den Schritt greift, anzügliche Bemerkungen zu unserer Figur macht, und all das lächeln wir weg. Schluss damit!„Hollywood sei Dank“! Es wird darüber gesprochen. Endlich! Diese Chance dürfen wir nicht verstreichen lassen, lasst uns reden. Miteinander!Hören wir auf zu schweigen! Schweigen heißt, sich mitschuldig zu machen! Schweigen heißt, einsam zu leiden. Wir müssen reden!

Stehen wir zusammen und einander bei. Keiner sollte mehr wegsehen, wenn eine Frau oder ein Mann Übergriffen ausgesetzt ist!

Wir, die Mitglieder des BVC, Frauen wie Männer, stehen zur Verfügung für Gespräche, für den Austausch, der jetzt so dringend erforderlich ist!

Wir schließen uns zusammen mit anderen Verbänden wie dem BFFS, um den Dialog zu beginnen. Der BFFS wird unter www.bffs.de, unter dem Button „Unter der Gürtellinie“ die Möglichkeit einrichten, dass Opfer und Betroffene ihren Fall anonym schildern können und Täter konkret benennen können. Hier wird absolute Vertraulichkeit garantiert.-

Wir wenden uns an die Ausbildungsstellen für junge Schauspieler/innen, um auch sie für das Thema zu sensibilisieren.

Und wir nehmen gerne Anregungen und Ideen für weitere Aktionen entgegen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Namen aller Mitglieder des Bundesverband Casting, 23. Oktober 2017

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ca:stmag IV/2017 für Abonnenten vorab im Downloadcenter

Die ca:stmag-Ausgabe IV/2017 steht für eingeloggte Abonnenten vorab als verlinkte PDF-Ausgabe im Downloadcenter. Unter anderem mit Informationen zum nächsten Speedca:sting (voraussichtlich in Bayern und Berlin!) sowie mit Interviews mit den Regisseuren Hans-Christian Schmid (zur Miniserie „Das Verschwinden“ mit Julia Jentsch und Johanna Ingelfinger, ab 22.10.2017 im Ersten) und Uwe Janson. Ein konstruktiv kritisches Interview zur nötigen Reformation der Branche, der Filmförderung sowie der Verantwortung der Regie fürs Casting. Sein großer Spielfilm im Luther-Jahr zur Entstehungszeit der kirchlichen Reformation, „Zwischen Himmel und Hölle“ läuft am 30. Oktober um 20.15 im ZDF.

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BFFS-Statement und Vorschlag nach #MeToo

Man kann sich fragen, warum nicht früher, aber man kann sich – was weitaus sinnvoller ist – auch freuen, dass jetzt RA und Justiziar Bernhard Störkmann für den BFFS-Vorstand richtige Worte zu einem bekannten Problem gefunden wurden. Danke dafür!
Während die Einrichtung einer anonymen Sammelstelle unter dem Namen „Unter der Gürtellinie“ nach dem Muster von „Auf den Hund gekommen“ ohne weitere Konsequenzen nur für statistische Zwecke eher nach Alibi-Aktion riecht, ist die Idee einer verbandsübergreifenden, echten Beschwerdestelle aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern eine sehr gute Idee. Ich könnte mir auch die Akademien oder den Dachverband als Beteligte sehr gut vorstellen. Aber das ist letztlich Kosmetik, mitmachen soll, wer die Arbeit leisten kann und will. Wichtig wäre, dass es eine Art Schlichtungsstelle VOR einem eventuellen juristischen Verfahren ist, die aber sehr wohl Konsequenzen für die Täter vorsieht. Und seien es nur Rügen nach dem Muster des Presserats.
 
Ich erlaube mir hier, Bernhard Störkmanns Text an die Mitglieder einzukopieren, um eine mögliche Diskussion auf die richtige Basis aufzubauen: