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„Es ist ein Tod, der auch eine große Ratlosigkeit hinterlässt und die Frage, ob das Theater diesen Preis der Selbstgefährdung wert ist.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit 26 Jahren stirbt die Volksbühnen - und Filmschauspielerin Maria Kwiatwowsky.Die Süddeutsche Zeitung hat der „ungeschützten“ Autodidaktin ein einfühlsames Porträt gewidmet und sich dabei auch der Frage in der Überschrift dieser traurigen Meldung angenommen. „Die Grenzen zwischen Rolle und Person, zwischen Leben und Spiel, waren gefährlich dünn“, beschreibt Autor Peter Leidenbach die Crux der „Authentizität“ im Spiel einer superbegabten Schauspielerin, die nicht durch die klassische Schule auf das Schauspielerleben vorbereitet wurde.