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X-Qualität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bohlen-Formate haben es geschafft, dass das Wort „Casting“ im öffentlichen Bewusstsein einen Schrott-Faktor beinhaltet. Zwar gab es Ausnahmen, die in der Nische deutlich dezenter auftraten (das „Tarzan“-Musical-Casting beispielsweise), aber der Ruf des Begriffs war eigentlich ruiniert. Bis im RTL-Schwestersenderchen Vox das Format „X-Factor“ aus Sendung ging, über das wir an dieser Stelle skeptisch optimistisch berichtet hatten. Skeptisch, weil wir uns gefragt hatten, ob es dabei bleibt, dass es beim Casting um die Sache und bei den Kommentaren bei der fröhlichen Sachlichkeit bleibt. Und kurz vor dem Finale am kommenden Dienstag darf man sagen: Es blieb dabei, und das ist erfreulich. Auch wenn die Sendung nicht die Quoten hatte, wie die Krawallformate des großen Bruders – um 50 Prozent über Senderschnitt lag „X-Factor“ allemal. Wenn ein solches Format möglich ist, dann wäre auch ein Schauspiel-Casting/Coaching-Format