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Ausbildung / Fortbildung

 

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Hilfe, die Quote ist weg!

Es läuft was schief in der Kommunikation zwischen den Datenerfassungsgeräten und der GfK, der Gesellschaft für Konsumforschung, die die TV-Quoten zur Verfügung stellt. Drama, jetzt ist der gesunde Menschenverstand gefragt, man kann keine Entscheidungen auf die Quote schieben. Das Problem besteht seit der vergangenen Woche, es sollte heute behoben sein. Aber der Ausfall der Quotenauswertung zieht sich laut Quotenmeter noch mehrere Tage hin. Demnach seien die Erhebungsdaten wol in den Erfassungsgerärte gespeichert, sie lassen sich aber nicht abrufen. Der DVD-Tipp zum Thema: Hans Weingartners Satire „Free Rainer“ ;-) , gibt's hier (Link)

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Ein Preis schafft sich zum zweiten Mal ab

Es ist eigentlich unfassbar: Nachdem der Protest gegen die Show-Preisvergabepolitik beim Deutschen Fernsehpreis zur Gründen der Deutschen Akademie für Fernsehen geführt hatte wurde der Preis im kleineren Rahmen gefeiert, ohne Fernsehausstrahlung (der Fernsehpreis wohlgemerkt, getragen von ARD, ZDF, der RTL-Gruppe und derProSiebenSat1-Gruppe). Was ja schon mal ein Kuriosum an sich ist. Aber gut, man kann sich der Haltung anschließen, dass man erst einmal herunterfahren, durchschnaufen neu denken muss, bevor man vielleicht später wieder an die Öffentlichkeit geht. Es hat ja auch etwas für sich, so ein Branchentreffen, bei dem man allen Gewerken gleichermaßen huldigen kann – ohne auf den Glamour-Faktor der Preisredner zu achten. Etwas, was der Deutschen Akademie für Fernsehen zuletzt bei ihrer eigenen Preisverleihung am 5. Dezember 2017 mit angeschlossenem Symposium zum Thema Streaming bestens gelungen ist.

Aber das Denken hat beim Deutschen Fernsehpreis offenbar nicht allzu lange angehalten. Allen Ernstes hat man nun aus Platzgründen die Autoren ausgeladen/nicht eingeladen. Jenes Gewerk, dessen Bedeutung international aber auch national nicht genug hervorgehoben werden kann – gerade bei den zart sprießenden Serienprojekten mit herausragender Qualität und/oder Ausrichtung.

Genauso verrückt hätte man auch die Regisseure, die Redakteure oder die Schauspieler ausladen können. Warum also die Autoren, die am deutlichsten für die Neuausrichtung der Branche stehen? Man kann es nicht verstehen, man muss es vielleicht auch nicht verstehen. Denn dieser Preis hat sch damit zum zweiten Mal ins Aus geschossen. Wer auch immer für eine solche Entscheidung zuständig war, sie mitgetragen oder nicht verhindert hat. Gut, dass es als übergreifende Branchenorganisation neben der Filmakademie und den Filmschaffenden die „Fernsehakademie“ gibt. Der Mitgliedsbeitrag liegt hier übrigens bei vergleichsweise niedrigen 120 Euro pro Jahr. 10 Euro pro Monat, die man sich als Branchen-Profi neben Datenbankeintrag und natürlich ca:stmag-Abonnement ;-) in der Branche leisten sollte, wenn man Solidarität ernst nimmt. Zum Mitgliedsantrag geht es direkt hier (Link).

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Marie Bäumer, Ursina Lardi oder Diane Kruger?

Von „Casting“ und „Fikkefuchs“ bis „Der Mann aus dem Eis“ und „Grießnockerlaffäre“ – die Vorauswahlfilme für den Deutschen Filmpreis 2018 haben schon eine gewisse Bandbreite, auch wenn mutige Entscheidungen für einen Genrefilm wie Freddy/Eddy Mangelware sind. Alle vornominierten Filme sind hier (Link) zu finden.

Aus diesen Filmen werden nun die Nominierungen in den einzelnen Kategorien bestimmt. Zusätzlich sind eininge Nachbenennungen aufgeführt, die sich nicht auf das gesamte Werk und seine Crew beziehen, sondern nur auf einzelne Gewerke, wie z.B. Schnitt, ohne dass die Personen dazu benannt werden. Im Falle von „Vorwärts immer“ handelt es sich um eine Außer-der-Reihe-Vornominierung für Jörg Schüttauf als bester Darsteller/Hauptrolle. Gleich in zwei Filmen Protagonist ist Franz Rogowski, die mutige deutsche Shooting-Star-Entscheidung („Lux“ und „Fikkefuchs“). Endlich auch in Deutschland zu Ehren kommen dürfte wohl Diane Kruger, denn auch Fatih Akins Oscar-Kandidat „Aus dem Nichts“ (Buch mit Hark Bohm) ist am Tag nach dem Golden-Globe-Gewinn auf der Liste. Sie konkurriert freilich beispielsweise mit einer Handvoll starker Frauen, die allein schon in „Casting“ für eine Nominierung infrage kommen und einer ikonischen Romy/Marie in „3 Tage in Quiberon“.
Kurioses „Detail“ am Kommentar-Rande: Während alle Welt auf Hosting umstellt und mit personalisierten Links für einen Schutz der gestreamten Werke sorgt, kein Caster mehr DVDs in der Wand stehen hat, besteht die Deutsche Filmakademie noch darauf, 2000 (!) DVDs für die Auswahl-Box der abstimmenden Mitglieder anzuliefern. Immerhin sind keine VHS-Kassetten erforderlich.…

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Intensiv-Workshop mit großem Preisvorteil für Abonnenten

NACHTRAG II: Der Kurs ist ausgebucht, es ist jetzt auch keine Anmeldung für die Warteliste mehr möglich!
Schon traditionell veranstaltet das Snowdance Independent Filmfestival (Link) in den Tagen vor dem Speedca:sting* einen Workshop für professionelle SchauspielerInnen, der nicht nur für die Vorbereitung auf die Gesprächsrunde interessant ist, sondern für die Steigerung der eigenen Präsenz und Selbstwahrnehmung. Dazu gehören unter anderem Kurse bei DAS-Coach Beate Maes, Festivalleiter und Regisseur/Produzent Tom Bohn sowie dem Berliner Casting Director Uwe Bünker. Alle Informationen sind als PDF (hier) herunterzuladen.  Für ca:stmag-Abonnenten (mit ungekündigtem und fristgerecht bezahltem Standard- oder Profiabonnement) wird ein Preisvorteil eingeräumt, der sogar über dem Preis für ein Jahresabonnement liegt: 60 Euro sparen ca:stmag-Leser. Fragen und Anmeldungen bitte direkt an Beate Maes über die im PDF angegebene Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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